Du brauchst eine Spannung zum Experimentieren.



Dieses Problem ist leicht zu lösen. Du hast die Wahl:


Variante 1: 4,5V-Flachbatterie

Eine 4,5V-Flachbatterie liefert zwar keine 5V, reicht aber gerade aus, um die Untergrenze der Betriebsspannung eines Atmega8 zu gewährleisten.
Dies ist die (meiner Meinung nach) schlechteste Lösung, wenn man ernsthaft experimentieren will. Und billig sind die Dinger auch nicht gerade.



Variante 2: Netzteil


So ein Labornetzteil ist teuerste aber mit Abstand die beste Variante.
Genau auf den Preis geschaut, kann man übrigens sagen: es kostet etwa soviel, wie 10 bis 20 Stück 9V-Blöcke.

Man könnte natürlich auch ein kleines 5V-Steckernetzteil, wie dieses hier unten nehmen:


Das muß dann 5V Gleichspannung ausgeben. Der darauf angegebene Strom sollte nicht unter 200mA sein (besser mehr).
Achtung: manchmal liefern diese Teile eine etwas unsaubere Spannung! Das kann man an entsprechender Stelle mit einem Kondensator ausgleichen.



Variante 3: 9V-Block


So ein 9V-Block passt irgendwie gut zu einer kleinen Lochrasterleiterplatte.
9V sind allerdings zu viel für unsere Mikrocontroller. Man benötigt dann zusätzlich einen Spannungsregler-IC, wie den 7805, so wie ich das z. B. auf den Experimentierboards 1 und 2 mache (siehe unter: Projekte).


Das bekommst Du z. B. hier, hier, hier, hier oder beim freundlichen Elektronikfachhändler um die Ecke.

Bei Reichelt geht es mit Labornetzteilen (derzeit) preislich mit dem hier los:  PEAKTECH 6085.